Adventskonzert am 20. 12. 2025

Adventskonzert, dass einem nah an den Heiligen Abend rückt

Ensembles der Sing- und Musikschule Emertsham erfreuen mit vorweihnachtlichen Liedgut in der Filialkirche St.-Vitus

Emertsham. Die Adventszeit, die als stade und beschauliche Zeit den Weg bis zur Geburt Jesus und dem Weihnachtsfest weist, hat auch allerhand Liedgut zu bieten, mit dem die verschiedenen Ensembles der Sing- und Musikschule wieder eindrucksvoll begeisterten. Pfarrer Michael Brüderl sagte, „wir haben nun ein musikalische Stunde vor uns, wo von den ganz Kleinen bis zu den älteren Generationen Musik gemacht wird, die uns miteinander verbindet.“

Ganz verschiedene Gruppen, verschiedene Instrumente schafften eine ganz besonderen Atmosphäre und eine Verbindung von Musik und Emotionen. Die Qualität der Darbietung sowie die Wahl der Stücke zeichneten eine Balance zwischen Tradition, Weltoffenheit, Moderne und Abwechslung. Die Zuhören waren zuletzt begeistert und zollten minutenlang Applaus.

Von der Empore her schallte verhalten das gemischte Bläserensemble mit „Über allen Gipfeln ist Ruh“. Das ist die berühmte Anfangszeile von Goethes Gedicht „Wandrers Nachtlied“, das die tiefe, friedliche Stille der Natur am Abend beschreibt und eine tröstliche, fast übernatürliche Ruhe ausdrückt. Ganz zum Gegensächlichen „Go down Moses“ ein Gospel, das geschmeidig und schön klingt. Der Kinderchor mit der Singklasse von Leopold Gnedel kombinierte „Mit ihrem Herzen hat vernommen“, einer noch jungen Komposition mit dem spanischen Weihnachtslied „Gatatumba“. Volkstümliche alte Musikstücke thematisierte das Hackbrettduo mit der Aufzugsmusik aus Großmehring. Die bezieht sich auf historische Tanz- und Spielmusikstücke, die im frühen 19. Jahrhundert aus der Region um Großmehring überliefert wurden.  Dazu erklang das „Menuett aus Welschnofen“, ein volkstümlichen Liedgut zur Adventszeit. Unter der Leitung von Ulli Wiedmann-Feichtl boten die Geigenchaoten das „Weihnachtsmenuett“ und das traditionelle klangvolle katalanische Weihnachtslied „El Noi de la Mare“. Die klassischen Barockmelodie von Purcelli „Rigaudon“ und das deutsche Weihnachtslied „Advent ist ein Leuchten“ interpretierte das Veehharfenensemble. Ebenfalls mit Wiedmann-Feichtl erklangen die Violinen von dem Emertshamer Geigenensemble mit dem „Krippeng`sangl“ und dem „Pifa“. Sehr altes Liedgut interpretierte das Flötentrio mit Annemarie Bayerl, die das „Allemando Nr. 10“ von Peter Hueber aus dem frühen 19. Jahrhundert überarbeitet hat. Auch das „Allegretto Nr. 6“ stammt aus dieser frühen Zeit, das die Flötistinnen zum Besten gaben. Dem einfachen Liedgut widmete sich das Kienberger Gitarrentrio. Mit „Leise rieselt der Schnee“ setzen sie Hoffnungen auf weiße Weihnachten. Der Tonfall des alten Stückes „Vom Himmel hoch, o Engel, kommt“ aus dem Jahr 1623 ist ein jauchendes Halleluja auf Gitarrensaiten. Ebenfalls auf Saiten, aber mit einer Harfe ließ Alexandra Scheufler die „Prelude mit Parita“ erklingen , bevor zum Ende hin Helmut Jahn mit Thomas Eberl als Akkordeonduo „Eröffnet die Pforten“ und die „Andachtsweis“ den musikalischen Adventsreigen abschlossen. Zwischendurch erzählte Pfarrer Brüderl kleine Weihnachtsgeschichten zum Schmunzeln oder Nachdenkliches zur Adventszeit. Gemeinsam, Instrumentalisten und Konzertbesucher, schlossen die musikalische Stunde gemeinsam mit dem Andachtsjodler ab. Es war ein schönes Konzert, wo die jungen bis älteren Instrumentalisten ihr Können beweisen konnten und so die Sing- und Musikschule Emertsham bestens präsentierten. Für die Zuhörer in der vollen St.-Vitus Kirchen war es nicht nur ein besinnlicher Ohrenschmaus, wie im Nachgang zu hören war, sondern auch ein wenig Runterkommen vom hektischen Alltag hin zur besinnlichen Weihnachtszeit. 

Text und Bild: Marianne Herbst

Adventskonzert am 13.12.2024

Adventskonzert der Musikschule Emertsham: Ein musikalisches und besinnliches Erlebnis

Emertsham. Die Musikschule Emertsham lud am vergangenen Freitagabend zum Adventskonzert in die Pfarrkirche St. Vitus ein, das die Herzen der Zuhörerinnen und Zuhörer berührte.

Pfarrer Brüderl führte nicht nur mit einfühlsamen Worten durch das Programm, sondern trug auch das tiefsinnige Gedicht Es gibt koa Noacht vor. Seine Darbietung zog die Zuhörer in den Bann und passte perfekt zur vorweihnachtlichen Atmosphäre. Besonders bewegend war die von ihm erzählte Geschichte Wer den Sohn nimmt, bekommt alles, die die Anwesenden zum Nachdenken anregte und die wahre Bedeutung der Adventszeit in den Mittelpunkt rückte.

Den musikalischen Auftakt des Abends gestalteten der Kinderchor der Musikschule und die Singklasse aus Schnaitsee unter der Leitung von Leopold Gnedel mit Da Winta kommt und Tausend Sterne sind ein Dom von Siegfried Köhler. Die jungen Sängerinnen und Sänger überzeugten mit klaren Stimmen und einem berührenden Vortrag.

Die Geigenchaoten unter der Leitung von Ulrike Wiedmann-Feichtl setzten mit einer adventlichen Weise und Weihnachtlicher Ruf von Franz Biebl festliche Akzente. Mit viel Freude und Präzision brachten sie die Stücke zum Strahlen.

Ein besonderes Highlight war das Hackbrettduo mit Emilia Oberleitner und Lena Warislohner von Annemarie Bayerl Ihr Spiel des Schäferlieds aus der Ukraine und eines klassischen Menuetts entführte das Publikum in eine musikalische Traumwelt.

Die Harfenklänge, vorgetragen von Teresa Bredl, Julia Rannetsberger, Maria Wegel und der Lehrerin Alexandra Scheufler, brachten eine besondere Stimmung in die Kirche. Mit traditionellen Stücken wie Es wird scho glei dumpa und Leise rieselt der Schnee schufen sie Momente voller Ruhe und Schönheit.

Das Emertshamer Geigenensemble von Ulrike Wiedmann-Feichtl beeindruckte mit barocken Werken wie Andante cantabile von Antonio Vivaldi und Pastorale von Felice Giardini. Die harmonische Darbietung mit Gabi Munz am Klavier füllte den Raum mit feierlicher Klangpracht.

Das Flötentrio von Annemarie Bayerl, bestehend aus Tina Ramm, Sarah Kebinger und Stella Rebholz, präsentierte mit der Weihnachtshymne von F. Mendelssohn-Bartholdy und dem Minuet aus Concerto Nr. 4 von J.C. Schickhardt eine gelungene Mischung aus Anmut und Lebendigkeit.

Für moderne und traditionelle Klänge sorgte das Gitarrenduo Antonia Schima und Rosina Rollfinke. Sie spielten das ruhige Andante in G-Dur von Vivaldi und das moderne Werk Fair Inishmore von Maria Linnemann mit beeindruckender Harmonie.

Das Akkordeonduo Korbinian Grill und Helmut Jahn begeisterte das Publikum mit dem beschwingten Rittner-Menuett von Florian Pallhuber und Heissa Buama von Karl Edelmann, die Fröhlichkeit und Leichtigkeit in den Abend brachten.

Mit Lux Aeterna von Otto M. Schwarz setzte das gemischte Bläserensemble unter Christoph Müller einen imposanten musikalischen Schlusspunkt.

Den Abschluss des Programms bildete der gemeinsam gesungene Andachtsjodler, der die festliche Atmosphäre noch einmal unterstrich.

Pfarrer Brüderl freute sich über die voll besetzte Kirche und bedankte sich herzlich bei der Musikschule Emertsham und ihren Lehrkräften. Er äußerte den Wunsch, eine so volle Kirche auch bei den Gottesdiensten zu erleben. Dieses Konzert hat uns allen gezeigt, wie wichtig es ist, innezuhalten und die Adventszeit bewusst zu erleben.

Die Ensembles der Musikschule dürfen stolz auf ihre Leistung sein. Sie haben nicht nur für ein stimmungsvolles Konzert gesorgt, sondern auch das Publikum mit auf eine Reise durch die Vielfalt der Musik genommen.

Die Musikschule Emertsham wünscht alle frohe Weihnachten!

Adventskonzert am 17.12.2022

Adventskonzert der Musikschule Emertsham!

Am 17.12.2022 lud die Musikschule Emertsham zum Adventskonzert der Ensembles der Musikschule in die Kirche St. Peter und Paul in Peterskirchen.
Der Kinderchor, die Blockflötengruppe, das Emertshamer Gitarrenensemble, das Emertshamer Geigenensemble, quetschfidel!, Windfang, das Akkordeonduo Grill/ Jahn und das Jugendbläserensemble mit ihren Lehrkräften Leopold Gnedel, Annemarie Bayerl, Rosina Rollfinke, Ulrike Wiedmann-Feichtl, Helmut Jahn und Christoph Müller zauberten adventliche Stimmung in die Kirche. Die zahlreichen Zuhörer konnten für eine Stunde dem Alltag entfliehen und die adventlichen Musikstücke genießen.
Herr Pfarrer Michael Brüderl führte durch das Programm und bereicherte die Stunde mit seinen Gedanken zum Advent.
Den Schluss bildete der Andachtsjodler, der mit dem Publikum gemeinsam gespielt und gesungen wurde.

Bildtext: Ensembles der Musikschule Emertsham mit Herrn Pfarrer Michael Brüderl

 

Adventskonzert der Ensembles am 13.12.2019

Ein Licht geht uns auf in der Dunkelheit  
Adventskonzert der Sing-und Musikschule in der St.-Vitus Kirche – Besucher begeistert

Emertsham. Wie alle Jahre verabschiedet sich die Musikschule Emertsham mit besinnlichen Klängen in die Weihnachtszeit. Für die vielen kleinen und größeren Musikanten ist das Adventskonzert auch eine Gelegenheit ihr vielschichtiges Können in den verschiedenen Ensembles zu zeigen. Die vielen Besucher zeigten sich beim Schlussapplaus begeistert. Pfarrer Michael Brüderl führte mit nachdenklichen, besinnlichen Worten durch den Konzertreigen. 
Den stimmten die Schülerklassen der Grundschulen Tacherting und Schnaitsee mit „Tausend Lichter sind ein Dom“, „Sind die Lichter angezündet“ und „Ein Licht geht uns auf in der Dunkelheit“ unter der Leitung von Leopold Gnedel an. Die Gruppe Saitenfeger von Annemarie Bayerl ließ klangrein die Volksweisen – „Heiligste Nacht“ und „Es wird eine Stern aufgehen“ – erklingen, bevor Christoph Rollfinke mit seinem Gitarrenensemble ein Menuett zum Besten brachte. Mit „Chrismas Time“ und einem Händel-Stück zeigten die Emertshamer Ohrwürmer unter der Leitung von Bayerl, dass man weihnachtliches Liedgut durchaus mit Blasinstrumenten interpretieren kann. Nach der Pastorale, verzauberte das Jugendstreichorchester von Musikschulleiterin Uli Wiedmann-Feichtl mit dem anspruchsvollen Kanon von Johann Pachelbel die Besucher. Der Kanon besteht aus einer zweitaktigen Bass-Linie, die bis zum Ende des Stückes ununterbrochen gespielt wird, während die Violinen zunehmend schnellere und kompliziertere Figuren spielen. Pachelbel war ein deutscher Komponist der Barockzeit, die Bass-Linie des Kanons mit der damit verbundenen Harmoniefolge wird auch heute noch in vielen populären Stücken benutzt („Streets Of London“ , „Don’t Look Back In Anger“ von den Oasis,  „Go West“ von den Village People oder „All Together Now“  von The Farm). Nicht weniger begeisterte das Akkordeonquintett mit „Gabriels Oboe“ von Ennio Moricone. „On an Snowy Winter´s Eve“, dieser wunderbare Choral zeichnet das Bild eines feierlichen winterlichen Schneefalls, den die Jugendblaskapelle unter der Leitung von Christoph Müller musikalisch demonstrierte.  Das Konzert endete mit dem Andachtsjodler, den die Jugendkapelle kraftvoll anstimmte und die Ensembles alle mit einstigen. Begeistert zollten die Besucher minutenlangen Beifall für die musikalisch gelungene adventliche Stunde. 

Bild 1: Die Singklassen der Grundschulen Tacherting und Schnaitsee mit Leiter Leopold Gnedel, dahinter der Akkordeonquartett.  
Bild 2: Die Ensembles beim Schlussakkord zusammen beim Andachtsjodler in der vollbesetzten St.-Vitus Kirche. 

Bild und Text: Marianne Herbst