Emertsham – Die Musikschule Emertsham lädt zu einem neuen Konzertformat ein. Unter dem Titel “Pop im Pub“ führen aktuelle und ehemalige SchülerInnen durch den Abend. Am 24.2.24 um 17:00 Uhr, wird im Music Pub in Peterskirchen handgemachte Popmusik aufgeführt.
Wenn man sich entscheidet ein Instrument zu lernen ist es immer ein besonderer Anreiz, sich vorzustellen, wie die Leute im Radio oder auf den großen Streamingplattformen zu klingen, nur hat man allein in seinem Zimmerchen selten ein Streichorchester oder einen Chor mit dem man gemeinsam dieses großen Arrangements spielen könnte.
Die Lösung ist, sich zu überlegen, wie man allein oder in einer kleinen Gruppe diese Werke bearbeiten kann damit sie trotzdem „Etwas hermacht“. Diese Art des Arrangements könnte man Handgemachte Popmusik nennen. „Wir gestalten es dieses Mal ein bisschen anders.“ so Rosina Rollfinke, Gitarrenlehrerin der Musikschule. „Die SchülerInnen haben teilweise in Eigenarbeit und teilweise innerhalb der Gruppenstunden der Musikschule ein komplettes Programm erarbeitet und haben nun die Möglichkeit sich innerhalb dieses Rahmens auszuprobieren“ Zu hören gibt es alles was gefällt, von bekannten großen Klassikern bis hin zu besonderen Zuckerln, – Hauptsache es passt unter den Deckmantel der Popmusik und ist – natürlich – Handgemacht!
Emertshamer Musikschüler überzeugten mit Vielseitigkeit Beim kürzlich stattgefundenen Akkordeontag der Sing- und Musikschule Emertsham boten die Schüler von Musiklehrer Helmut Jahn wieder ein vielseitiges Programm mit internationalem Flair.
Es beteiligten sich in diesem Jahr insgesamt 22 Schüler im Alter zwischen sechs und 79 Jahren. Alleine oder zusammen mit ihrem Lehrer Helmut Jahn, spielten sie vor einem kleinen Publikum, manche zum ersten Mal. Aus Emertsham, Tacherting, Schnaitsee, Taufkirchen, Halsbach, Engelsberg, Obing, Amerang, Tinning, Altenmarkt, Traunreut, Gstadt am Chiemsee und Trostberg kamen die Teilnehmer und Zuhörer zur Musikschule Emertsham.
Der Akkordeontag, welcher bereits zum 34. Mal veranstaltet wurde, ist zu einem festen Bestandteil im jährlichen Veranstaltungskalender der Musikschule Emertsham geworden. Für die Schüler ist es wichtig, eine Motivation und ein Ansporn, das Gelernte auch einmal vor Publikum vorzutragen. Zugleich können sich Interessenten über das Akkordeon und den Unterricht in Emertsham informieren und vom hohen Leistungsstandard der Musikschule überzeugen. Die Schüler, welche erst vor kurzem mit dem Unterricht begonnen hatten, zeigten erstaunlich gute Leistungen und sicheres Auftreten. Einige Schüler trugen auch mutig und selbstbewußt manche Stücke auswendig vor. In den vier Vorspielblöcken wurde ein unterhaltsames und bunt gemischtes musikalisches Programm geboten. Einen begeisterten Eindruck hinterließen insbesondere die interessanten Darbietungen mit internationalem Gesang bei Folklorestücken aus Finnland, Griechenland oder Rußland.
Aber auch diverse Titel aus anderen Ländern und Erdteilen wie Österreich, Schweiz, Ungarn, Spanien, sowie aus Süd- und Nordamerika verbreiteten internationales Flair. Aus dem Bereich der heimischen Volksmusik und der volkstümlichen Unterhaltungsmusik wurden diverse Ländler, Polkas, Märsche und Walzer schwungvoll musiziert. Modernes und Klassik gab es ebenfalls zu hören, vor allem von den Fortgeschrittenen. Trotz 34 Akkordeontag-Jahren gibt es immer wieder auch Premierenstücke, die zum erstenmal aufgeführt wurden. So begeisterte eine Interpretation von Richard Claydermanns berühmter „Ballade pour Adeline“ ebenso, wie auch die bekannte Fassung von Hubert von Goiserns „Hiatamadl“, oder aber auch die Titelmelodie aus dem Hollywood-Klassiker „Fluch der Karibik“.
Viel Abwechslung also, die den Teilnehmern genau so viel Spaß wie den Zuhörern machte. Am Schluß jeder Vorspielgruppe bedankte sich Helmut Jahn für das besondere Engagement aller Akteure. Einen Rekord stellte Helmut Jahn bei den Schülerehrungen fest, da gleich fünf Spieler bereits zehn Jahre im Akkordeonunterricht sind. Anton Stettner aus Obing, Korbinian Grill aus Taufkirchen, Jonas Eberl aus Halsbach, Anna Traunthaler aus Schnaitsee und Marianne Reiter aus Emertsham wurden für ihr langjähriges Engagement mit Blumen und Präsenten geehrt.
Akkordeonlehrer Helmut Jahn (hinten rechts) zeigte sich wieder erfreut über die Spielfreude seiner Akkordeonschüler beim 34. Akkordeontag der Sing- und Musikschule Emertsham. Im Bild die Vorspielgruppe A mit (vorne von links) Tobias Heiß (Schnaitsee), die Geschwister Emma, Ida und Paul Stettner (Obing), sowie (hinten von links) Anton Stettner (Obing), Anneliese Putz (Engelsberg) und Korbinian Grill (Taufkirchen). Foto: Christiane Specht
Die Musikschule Emertsham beendete das Schuljahr mit dem traditionellen Musikschulfest für Groß und Klein. Bei leckerem Kuchen, knackigen Pommes frites und wohlgefüllten Leberkäsesemmeln lauschten alle den Vorführungen der Ensembles der Musikschule Emertsham. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Gestartet wurde mit den Bläserklassen der Grundschulen Kienberg/Peterskirchen und Engelsberg. Die Musikschulband „KARL“ beendete den bunten Nachmittag beim Postwirt, der zum ersten Mal den Raum für das Musikschulfest bot.
Beim ebenfalls traditionellen Quiz mit der Frage: „Wieviel Türen gibt es in der Musikschule Emertsham?“ freute sich Eva Berndlmaier über den ersten Preis. Quirin Pscheiden wurde Zweiter und Tobias Heiß belegte den dritten Platz. Sie hatten das Glück aus allen richtigen Antworten (18) gezogen zu werden. Dank der Firma Lederwaren Nußbaumer aus Garching konnten sich noch viele weitere Quizteilnehmer über „coole“ Preise freuen.
Die D1- und D2-Prüfungskandidatinnen und -Kandidaten freuten sich über ihre Urkunden und ihre Anstecknadeln. Die Kandidatinnen und Kandidaten haben das bronzene oder silberne Abzeichen der freiwilligen Leistungsüberprüfungen mit Erfolg bestanden.
Durch das Programm führte Rosina Rollfinke und Monika Gaggia.
Ein herzliches Dankeschön geht an den Vorstand, den Elternbeirat, den Beirat, das Lehrerkollegium und die vielen Kuchenbäcker:innen, sowie an den Wirtshauserhaltungsverein Emertsham für die tatkräftige Unterstützung.
Bildtext: D1- und D2-Prüfungskandidatinnen und -Kandidaten:
v.l.n.r.: Jessica Isac (D2), Magdalena Ehgartner, Marie Zehentmaier, Theresa Unterforsthuber, Korbinian Fiedler, Leander Thiel, Johannes Gaube (alle D1) mit den Lehrkräften Christoph Müller, Rosina Rollfinke, Leopold Gnedel, Ulrike Wiedmann-Feichtl, Daniela Küfner,
Nicht im Bild: Annemarie Bayerl und Julie Tonigold